Wir wussten nicht mehr, an welcher Seite ich gestillt hatte, sobald sie wieder Hunger hatte. Wir stritten, ob das letzte Nickerchen 40 oder 90 Minuten lang war. Wir konnten uns nicht erinnern, ob die Fläschchen-Ablehnung vor oder nach der Erkältung begann. Genau die Details, die am wichtigsten waren, verloren wir zuerst.
Dazu kam, dass sie Reflux und Ekzeme hatte, die ohne Vorwarnung aufflammten, und unsere Kinderärztin bat mich, neben ihren Symptomen ein Ernährungstagebuch zu führen. Also tracketen wir alles – Mahlzeiten, Nickerchen, Windeln, jede Mahlzeit, die ich aß, jede unruhige Nacht – in der Hoffnung, das Muster würde sich zeigen.
Stattdessen versanken wir in Diagrammen, Notizen und Tabellen und versuchten, die Punkte von Hand zu verbinden – bei fast keinem Schlaf.
Am meisten überraschte uns, wie wenig die vorhandenen Tools wirklich halfen. Fast keines half uns, die Punkte zu verbinden – zwischen Mahlzeiten und Schlaf, zwischen Essen und Unruhe, zwischen gestern und heute. Und selbst wenn wir alle Daten hatten, lag die Last, daraus schlau zu werden, immer noch ganz bei uns.
Diese Erfahrung ließ uns nicht los.
Uns wurde klar: Eltern brauchen keinen weiteren Tracker, der nur Informationen speichert. Sie brauchen etwas, das ihnen hilft zu verstehen, was sich verändert hat. Etwas, das aus chaotischen Alltagseinträgen Antworten macht, ohne sie mitten in einer ohnehin überfordernden Zeit zu noch mehr Detektivarbeit zu zwingen.
Deshalb haben mein Mann und ich Robin Baby gebaut.
Wir haben es für Eltern gebaut, die müde, besorgt, überlastet sind und ihr Bestes geben. Für die Momente, in denen du kein weiteres Diagramm, kein weiteres Formular und keine weitere App willst, die noch mehr von dir verlangt. Wir haben es gebaut, weil wir glauben, dass deine Daten mehr können sollten, als in toten Diagrammen zu verstauben. Sie sollten dir helfen zu verstehen, was passiert – damit du weniger Zeit mit Nachforschen und mehr Zeit mit deinem Baby verbringst.